Erinnerungen

Eva Krump



Es
begann
in
Buchwalde

Erinnerungen an Begebenheiten in
meiner Kindheit und Jugendzeit

 

auf der Homepage von Eva Krump

Zu beziehen: im Buchhandel und bei www.amazon.de

       
Vorwort
 
Im August 2003

In einem Jahr beginnt das Alter.

Mit der „Siebzig“ an meinem nächsten Geburtstag kann ich mich überhaupt nicht anfreunden.
Mit einer „Sechs“ vor meiner Jahreszahl läßt es sich noch ganz gut leben. Eine „Sieben“ davor hört sich
schon so endgültig alt an. Doch - es gibt kein Schummeln oder Verstecken - eine „Sieben“ läßt sich auch
nicht Schönreden, sie setzt sich im Kopf fest.
Meine frühere Weisheit: „Es sind ja alles nur Zahlen“ kommt bei der „Sieben“ ein wenig ins Wanken.
Vielleicht kann ich mich, wenn es soweit ist, überreden, die „Sieben“ noch als Mittelalter zu akzeptieren, um dann lieber bei der „Acht“ mit dem Alter zu  beginnen.
Ich werde es auf  jeden Fall versuchen.
Da mein Vater mit fast einundneunzig Jahren gestorben ist und meine Mutter mit sechsundachtzig Jahren noch leben darf, kann ich mir ja einreden, auch so alt zu werden. Zehn Jahre „Altsein“ sollten dann für mich genügen.
Mal sehen was sich machen läßt.

Was mir entschieden mehr Kummer bereitet ist, daß ein gelebtes Leben mit all seinem vollen Inhalt mit dem Tode einfach verschwindet.
Daß ein Leben, prall gefüllt mit Freude, Tränen, Wissen, Erfahrung, Liebe, Sorge und all seinen Gefühlen ausgelöscht wird.
Im Glauben hofft man, bei Gott erhalten zu bleiben, um nach der Bibel auferweckt zu werden.
In seinen Kindern lebt der Mensch weiter, sagt man - doch nur bis alle Erinnerungen gelöscht sind.
 Jeder Mensch ist eine eigene Persönlichkeit
.
Ich habe das Buch „Eine Nacht in Lissabon“ von Erich Maria Remarque gelesen.
Beeindruckend fand ich die Begründung des nächtlichen Gesprächs:
Ein Leben und Schicksal soll durch den Tod nicht ausgelöscht sein, vielmehr im Gespräch mit dem anderen weitergegeben werden, um erhalten zu bleiben.

Eine andere Möglichkeit ist - es aufzuschreiben.
Dies möchte ich hiermit versuchen. Nicht, weil ich ein besonderes Leben habe, sondern weil jedes Leben wert ist, nicht verloren zu gehen.
Ein anderer Grund für eine Zusammenfassung meiner Erinnerungen könnte auch sein, daß ich durch Reflexionen all meiner Lebensabschnitte in Glück, Trauer und Zorn zu einem Gesamtbild kommen möchte. Vielleicht lerne ich mich und meine Mitstreiter noch besser kennen.



A
usschnitte aus:

1934 -1945   Buchwalde und Kleinkoschen

Ich höre, erinnere mich und erlebe alles noch einmal.

Mein Leben beginnt in Buchwalde. Unbemerkt schleiche ich mich in den Bauch meiner Mutter. Vier Monate verhalte ich mich ganz still, damit mich keiner mehr vertreiben kann. Da jedoch mein Bruder noch gestillt wird, habe ich Angst, zu kurz zu kommen und melde mich vorsorglich schon mal durch energisches Klopfen an. Das hilft auch. Manfred bekommt nichts mehr. Er ist schon stark genug, und Mutti behält so Kraft für mich.
Ich muß also schon sehr früh darauf achten, nicht zu verhungern.
Mein Klopfen erschrickt meine Mutter natürlich, auf mich ist sie überhaupt nicht vorbereitet. Papa auch nicht.
Während des Stillens gibt es doch keinen Nachwuchs, sollte man meinen.
Dafür komme ich mit Pauken und Trompeten als Sturzgeburt auf die Welt.
Zum Ausgleich bin ich als Baby und Kleinkind unkompliziert, pflegeleicht, gemütlich und immer freundlich. Ein kleiner Optimist.

Später ist täglich zu sehen, wie ein  blondes, pummeliges Mädchen mit blauen Augen den langen Weg vom Haus der Großeltern bis zum Haus der Eltern  schlendert. Breitbeinig, die Hände auf dem Rücken, zwischendurch mal links mal rechts in die Johannes- und Stachelbeersträucher greifend, um Beeren zu stiebitzen und in den Mund zu stecken.
Sie summt vor sich hin und ist mit sich und ihrer Welt zufrieden.
Es stört sie auch nicht, daß ihre Hose fast bis zu den Knien gerutscht ist  - weil mal wieder ein dicker Haufen drin ist.

Diese Geschichte habe ich so oft gehört, daß ich nicht mehr weiß, ob ich mich noch selbst daran erinnern kann oder alles nur vom Hören weiß. Ich denke vom Hören, denn ich kann höchstens anderthalb Jahre alt gewesen sein.
-.-.-.-.-.
 

K l e i n k o s c h e n

Nachdem sich ein neues Geschwisterchen angesagt hat, ziehen wir nach Kleinkoschen. Es ist ein kleines Dorf, nur vier oder fünf Kilometer von Buchwalde entfernt. Buchwalde ist ein Dorf bei Senftenberg und wird später eingemeindet werden.
Wir ziehen in ein ehemaliges Bauerngehöft, das vom Bergbau aufgekauft worden ist, um in einzelne Wohnungen aufgeteilt zu werden. Anfangs bekommen wir eine kleine Wohnung mit nur zwei Räumen  -  später die größte im gleichen Gebäude.
Schön sind die vielen Gärten, die zur Wohnung gehören. Es gibt einen Spielgarten für uns Kinder, zwei Gemüsegärten, einen Kartoffelgarten, einen Garten mit Rasen und Obststräuchern und
- von unserer Mutter besonders liebevoll gepflegt - einen Blumengarten. Unser Haus steht am Dorfplatz. Ein Teil der Wiese auf dem Platz mit mehreren Obstbäumen gehört auch noch zu unserer Wohnung.
Es gibt noch drei Ställe, einen Heuboden und einen doppelten, großen Dachboden. Jede Menge zu erkunden.
Außerdem haben wir Hühner, Kaninchen, ein Schaf Moritz und ein Schwein, bis es geschlachtet wird. Das geschieht natürlich unter vielen Tränen. Es quiekt dann so erbärmlich und laut.
Spaß macht dann natürlich, wenn wir Wellfleisch und Grützwurst in Fleischbrühe zu unseren Nachbarn bringen dürfen.
-.-.-.-.-.

Trauer und Schmerz

Wir haben einen kleinen Vogel, der aus dem Nest gefallen ist, mit nach Hause genommen - im Glauben, seine Mutter würde ihn nun nicht mehr füttern können. Es ist ein Fliegenschnäpper, wie wir später vom Papa erfahren.
Papa weiß alles über die Natur.

In unserer Wohnung gibt es nun keine Fliegen mehr. Wir haben alle gefangen und füttern den Vogel damit. Zuerst will er den Schnabel nicht öffnen. Wir kommen mit unseren Händen immer wie seine Mutter angeflogen. Irgendwann begreift er es und öffnet den Schnabel. Wir freuen uns riesig.
Von da an steht der kleine Schnabel nicht mehr still. Wir füttern ihn wochenlang. Er wächst und wird ganz zutraulich. Er sitzt auf der Fensterbank und kann rausgucken. Später beginnt er zu flattern und schon etwas zu fliegen.
Eines Tages bringen wir ihn vor unser Hoftor. Dort steht eine große steinerne Bank. Wir wollen sehen, ob er schon richtig fliegen kann. Hoffen, daß er zu uns zurückkehren wird.
Wir gehen nur einige Schritte zurück, um ihn nicht zu stören, da kommt wie ein Blitz Nachbars Katze angesprungen, schnappt ihn und rennt weg.
Wir schreien wie am Spieß. Tagelang können wir kaum etwas essen und sind so mit unserem ganzen Herzen traurig.
-.-.-.-.-.

Unsere Mutter ist mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren Wir müssen während dieser Zeit in der Wohnung bleiben. Frau Kretschmar, unsere Nachbarin, hat einen Schlüssel, um uns im Auge zu behalten.
Wir schätzen unsere Freiheit auf ungefähr zwei bis drei Stunden ein.
Das ist doch für uns eine Gelegenheit, etwas zu erkunden. In unserer Wohnküche gibt es einen Wandschrank, in dem die Lebensmittel aufbewahrt werden.
Wir sind zu klein, um dranzukommen. Also wird der Tisch davor geschoben, Stühle vor den Tisch, und dann kann‘s losgehen.
Der Zucker steht immer in der obersten Reihe.
Wenn wir Glück haben, ist der Zucker in einer viereckigen Tüte. Diese Tüten lassen sich leichter wieder verschließen. Es soll ja nicht auffallen.
Jeder ist mit einem Löffel bewaffnet, und dann geht‘s los. 
Tüte auf - naschen - Tüte zu.    Tüte auf - naschen - Tüte zu.
Tüte sieht noch gut aus. -  also -  Tüte auf  - naschen - Tüte zu. 
Prüfen ob es schon auffällt - noch einmal Tüte auf - naschen - Tüte zu. Jetzt sieht die Tüte schon verdächtig anders aus. Schweren Herzens und mit schlechtem Gewissen stellen wir sie wieder in den Schrank.
Ob Mutti etwas merkt?  Sicher !!
Wir suchen den Puderzucker. Leider gibt es den nur in kleiner Menge. Dummerweise ist er in den spitzen Tüten abgewogen. Sie sind in einer besonderen Technik verschlossen. Das bedeutet, genau zu schauen wie,  um sie dann ebenso wieder verschließen zu können
Erst wird geprobt. Das ist Präzisionsarbeit, da ist Manfred gefordert.
Je nachdem wieviel Puderzucker noch vorhanden ist, gilt auch hier  -  Tüte auf  - naschen  -  Tüte zu.    Tüte auf  -  naschen  -  Tüte zu.
Diese Tüte hat die Schwäche, daß bei wenig Inhalt kaum ein ordentliches Verschließen möglich ist. Hier kann man schon jetzt sehen, daß es Ärger gibt.
-.-.-.-.-.

Meine große Leidenschaft ist das „Einkaufen“. Sie zeigt  sich schon in meiner frühesten Kindheit.
In unserem Dorf gibt es nur zwei Geschäfte. So richtig schöne „Tante Emma Läden“. Lehmann und Richter Zu Lehmanns gehe ich lieber. Nur der Weg ist ein bißchen gefährlicher. Ich muß in jedem Fall am Gasthaus Herenz vorbeigehen. Dort grast sehr oft eine große Gänseschar mit einem sehr bissigen Ganter. Mich liebt er besonders. Er kennt mich schon und weiß, daß ich immer renne. Das scheint ihm Spaß zu machen. Sowie er mich kommen sieht, fängt er an zu schnattern und kommt mit seiner ganzen Schar angelaufen, um mir in die Beine zu beißen. Ich renne dann so schnell es geht. Oft renne ich noch, obwohl die Gänse schon aufgegeben haben. Ich habe dann den Verdacht, daß sie sich über mich lustig machen. Manchmal schaffe ich es, mich heimlich anzuschleichen und an ihnen vorbeizukommen. Dann fühle ich mich als Siegerin.
Auf dem Rückweg dann das gleiche Spiel. Wenn ich Glück habe, beachten sie mich überhaupt nicht. Von dieser Straße aus können sie mich nicht so früh sehen.
-.-.-.-.-.

Wenn meine Mutter etwas dringend braucht, darf sie mich nicht zu Lehmanns schicken. Wenn ich dort erst einmal im Geschäft bin, habe ich immer sehr viel Zeit. Ich lasse alle Kunden vor, die nach mir kommen, nur um zuschauen zu können. Frau Lehmann fragt zwischendurch immer wieder mal: „Mußt du nicht nach Hause? Deine Mutter wartet sicher schon.“ Aber nein, ich habe immer viel Zeit. Ich finde alles spannend. Alle Nahrungsmittel werden in Tüten, die an einer Schnur hängen und von dort abgerissen werden, gefüllt und abgewogen. Die Nahrungsmittel werden mit Schaufeln aus Holzschubläden geholt. Auf dem Ladentisch steht eine schöne große Waage.
Richters Geschäft ist kleiner, und ich kann dort nicht so gut zusehen.
Doch dort steht in der Weihnachtszeit immer ein Korb  mit vielen kleinen Päckchen. Es sind Gewürze, Backpulver und ähnliches, mit einem Schleifchen zusammengebunden und mit einem kleinen Tannenzweig versehen.
Von unserem Taschengeld und jedem Pfennig, den wir drei von Mutti oder Papa erbetteln, kaufen wir diese schönen Päckchen. Ganz geheimnisvoll verschwinden wir im Schlafzimmer der Eltern. Unsere Schätze verstecken wir unterm Bett. Das ist aus unserer Sicht das sicherste Versteck  - wer guckt schon unters Bett.
Dort liegen inzwischen Berge von Päckchen. Frau Richter ist es meiner Mutter gegenüber schon peinlich. Sie spricht dann auch mit ihr und sagt, daß wir jeden Tag kommen, um etwas Neues zu suchen. Sie wage schon nicht mehr, neue Päckchen zu binden.
Meine Mutter weiß natürlich schon Bescheid. Sie verfolgt beim täglichen Putzen die Ansammlung unterm Bett.
„Lassen Sie sie nur“ sagt meine Mutter zu Frau Richter, „die drei haben so viel Spaß daran.“
Am Heiligen Abend ist unsere Mutter über unsere vielen Geschenke sehr “überrascht” und erfreut  -  und wir sind glücklich.
-.-.-.-.-.


20. April 1945  Beginn unserer Flucht

Christa wird auf den Wagen in einen Berg von Federbetten gesetzt. Sie hat es gut. Unsere Oma Holder und Maria kommen auch mit. Papa hat sie sehr früh aus Buchwalde geholt.

Wir sind fast die letzten, die das Dorf verlassen. Alle großen Bauern sind schon weg. Mein Vater bindet den Anhänger an sein Fahrrad. Damit läuft er dann los, Mutti schiebt. Manfred und ich bekommen auch ein Rad in die Hand und laufen mit den großen Rädern hinter unserem Anhänger her. Wir wollen nach Pocking in Niederbayern. Dort arbeitet unser Onkel Gerhard. Wenn ich nur wüßte, wie weit das ist. Da unser Papa eigentlich nicht flüchten darf, sondern unser Dorf verteidigen soll, verschwindet er immer, wenn er Soldaten oder Bekannte sieht, in die Wälder. Er hätte uns niemals allein ziehen lassen. Er hat einen Rucksack mit seinen sehr persönlichen Sachen bei sich. Auch seine Bibel. Eines Tages kommt er ohne Rucksack aus dem Wald zurück. Er hat ihn vergessen. Läuft zurück, doch der Rucksack ist nicht mehr da. Er ist so ärgerlich und auch traurig. Es tut mir sehr leid. Ich kann richtig seine Trauer spüren.

Nun bin ich verschwunden. Meine Mutter sieht mich nicht mehr hinter dem Anhänger herlaufen. Aufgeregt rennt sie zurück und ruft nach mir. Fragt  jeden: „Haben sie ein blondes Mädchen mit einem Fahrrad gesehen?“
Sie findet mich auf der Straße stehend schlafen, das Fahrrad in der Hand.

Jetzt werden die beiden großen Räder von uns Kindern im Straßengraben zurückgelassen. Ohne sie ist es für uns leichter dem Treck zu folgen.
-.-.-.-.-.

Das Schlimmste ist die Überquerung der Elbe. Hinter uns hören wir die Granaten einschlagen. Wir stehen zwei Tage vor den Elbwiesen in einem langen Treck und hoffen, rechtzeitig hinüberzukommen.
Das Gerücht, die Brücke wird gesprengt, wird immer lauter. Das Militär hat Vorrang, wir müssen warten. Die Granateinschläge kommen immer näher. Einmal knallt es so laut, daß die Luft erzittert und die Äste von den Bäumen fallen.

All´ das macht mir große Angst. Der Gedanke, die Brücke wird noch vor uns gesprengt und der Russe holt uns ein, versetzt mich in Panik. Ich spüre auch, wie angespannt die Eltern sind und ich hoffe sehr, daß sie nicht enttäuscht werden, daß alles gut wird und sie sich freuen können.

Endlich sind wir an der Reihe. Es ist Nacht. Wir sind auf der Brücke. Ein großes Glücksgefühl. Nur, direkt hinter uns, unruhige Pferde, die ihren Atem in unseren Nacken blasen. Ich habe Angst vor Pferden, und die hinter mir sind ganz groß und wild. Ihre Reiter sind Weißrussen, die in jedem Fall über die Elbe müssen, um nicht dem Russen in die Hände zu fallen. Sie sind verständlicherweise nicht gerade rücksichtsvoll.

Drüben angekommen, fallen wir auf dem nächstbesten Platz einfach um, da, wo wir gerade stehen, und schlafen schon im Fallen ein. Es ist so dunkel, daß wir überhaupt nichts sehen können. Es regnet, wir merken es nicht.  Die Erlösung „drüben zu sein“ ist viel zu groß.
-.-.-.-.-.

Nachwort
Im November 2004

Jetzt bin ich „Siebzig

Es war nicht mehr aufzuhalten.
Ich sage zwar noch manchmal: „Ich bin  neunundsechzig Jahre und siebzehn Monate alt“, doch die ständige Rechnerei ist lästig. Es ist einfacher, eine „Siebzig“ einzugestehen.
Bei genauem Hinschauen hat sich mit der „Siebzig“ ja überhaupt nichts verändert.

Karl ist immer noch
mein Mann. Wir haben im Juni unsere  Goldene Hochzeit gefeiert.

Wir haben immer noch
zwei wunderbare Kinder, Reiner und Caroline und zwei liebe Schwiegerkinder.

Unser einziger Enkel, Simon, acht Jahre alt, kommt immer noch gern zu uns, besonders gern in die Ferien.

Ich kämpfe immer noch und regelmäßig mit meinen Pfunden,
d
enn ich koche immer noch gut - wie man sagt -  esse immer noch gern und am liebsten Süßigkeiten.

In den Zimmern meiner Kinder und Freunde hängen immer noch
meine Aquarelle und Ölbilder, die ich im Alter ab dreiundsechzig  während jahrelanger Besuche einer Malschule gemalt habe.
Die Staffelei und meine Lieben warten auf weitere Ergebnisse meiner „Kunst“.

Ich bin immer noch
, nach jahrelanger Erfahrung als Leiterin eines Altenpflegeheims, für die Finanzen, Pflegesätze und Kosten-Planung im Heim meiner besten Freundin Beate zuständig. 

Der Computer ist immer noch
mein täglicher Helfer. Zurzeit richte ich eine Website für Beates Heim ein.
Anschließend möchte ich meine gemalten Bilder ins Internet stellen, und ohne Computer hätte ich dieses Buch niemals geschrieben.

Für mein Hobby  „ Lesen“  nehme ich mir immer noch
Zeit.

Mein anderes Hobby Einkaufen – wie bekannt -  liebe ich auch immer noch
, obwohl ich dem aus Platzmangel nur noch sehr eingeschränkt nachkommen kann.

Ich sehe immer noch alles positiv.

Da meine Mutter – zu der ich immer noch ein sehr gutes Verhältnis habe – in diesem Jahr achtundachtzig wird, kann ich heute mit Erleichterung sagen, und

 mein Körper und Geist werden dies hoffentlich auch zur Kenntnis nehmen:

Das Alter beginnt erst mit der “Achtzig”.
 

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